Mikroplastik – Die Gefahr die uns alle betrifft!

Die Umweltkatastrophe vor der Küste Sri Lankas ist schrecklich! Hunderte verendete Tiere mit Mikroplastik im Körper sind bereits angeschwemmt worden!


Wir alle wissen, dass Plastik gefährlich ist, besonders Mikroplastik.


Als Mikroplastik wird festes und unlösliches synthetische Polymere (Kunststoffe) bezeichnet. Diese sind kleiner als fünf Millimeter. Diese winzigen Plastikpartikel landen im Abwasser und damit in Flüssen, Seen und Meeren.


Mikroplastik zieht wie ein Magnet Umweltgifte an und wird von Meeresorganismen gefressen. Diese wiederum werden von Fischen gefressen und landen auf unseren Tellern.

Das macht es so gefährlich: Wenn es einmal in die Umwelt gelangt ist, ist die Entfernung nicht mehr möglich.

Wir müssen daher alles daransetzen, dass es gar nicht so weit kommt. Das schaffen wir in dem wir verhindern, dass Mikroplastik in unsere Gewässer gespült wird. Dementsprechend die Folgen für das Ökosystem, für unsere Tiere und natürlich auch unsere Gesundheit und die unserer Kinder können wir heute noch nicht einmal abschätzen!


Dass Mikroplastik unumkehrbare Schäden anrichtet, ist aber klar!

Bisher wird dieses Thema immer nur mit Kosmetik in Verbindung gebracht. Das ist wichtig, da dieses Thema dadurch in unseren Köpfen Platz gefunden hat. Und gerade bei Kosmetik können wir ganz genau darauf achten, dass wir Mikroplastik vermeiden.

Wie gesagt, es ist immer nur von Kosmetik die Rede, wenn es um Mikroplastik geht. In Wahrheit sieht es aber ganz anders aus. Es ist viel schwieriger Mikroplastik zu vermeiden als bisher angenommen.

Eine Studie hat sich mit dem Thema Mikroplastik beschäftigt und die 51 größten Verursacher herausgefunden. Die unerfreuliche Schlussfolgerung daraus ist, nicht Mikroplastik, das hinzufügt wird, richtet den größten Schaden an. Sondern Mikroplastik, dass durch Verbrauch entsteht. Dadurch ist sehr schwer zu vermeiden.

Das sind die 10 größten Quellen von Mikroplastik und sie sind sehr überraschend!

  1. Abrieb von Autoreifen! Das bedeutet, dass ganz normales Auto fahren, der allergrößte Verursacher von Mikroplastik ist. Vor allem beim „Stop-and-Go“ Verkehr wird besonders viel Abrieb produziert.
  2. Freisetzung bei der Abfallentsorgung
  3. Abrieb Bitumen in Asphalt (Bitumen ist ein Bestandteil von Asphalt, das aus Erdöl gewonnen wird)
  4. Pelletverluste
  5. Verwehungen von Sport- und Spielplätzen!!!
  6. Freisetzung auf Baustellen
  7. Abrieb Schuhsohlen!! Durch normales Gehen verlierst du ca. 100 Gramm Mikroplastik pro Jahr!
  8. Abrieb von Kunststoffverpackungen
  9. Abrieb von Fahrbahnmarkierungen
  10. Faserabrieb bei der Textilwäsche (ganz normales Waschen von Kleidung) !! Die meisten Kleidungsstücke enthalten Elastan oder ähnliche Kunststofffasern.

Zum Vergleich: Mit Kosmetik (Duschgele, Peelings, Cremen) produzierst du ca. 19 Gramm Mikroplastik pro Jahr – Kosmetik landet damit „nur“ auf Platz 17 der Mikroplastikquellen.

Du siehst, damit betrifft dieses Problem jeden einzelnen von uns.

Hier ist der Link zur Studie (klicken)


Ich bin nur eine winzige Nummer in der Beautybranche, aber ich versuche so gut ich kann meinen Teil der Verantwortung zu tragen.

Bei meinen DERMIPURA Produkten war es mir sehr wichtig, dass sie so „clean“ wie möglich sind.

Ihr findet darin KEINE Bestandteile von Silikon, Erdöl oder Mikroplastik !!!!

Die leeren Verpackungen werft bitte in den Plastikmüll. (Mein Zukunftsziel ist es, Verpackungen aus recycelten Materialien zu verwenden. Ironischerweise sind diese viel teurer als herkömmliche Verpackungen und werden nicht in kleinen Mengen verkauft. Falls jemand von euch Informationen zu kleinen Chargen aus recycelten Materialien hat, meldet euch gerne bei mir).

Hier sind ein paar Ideen wie du die Gefahr reduzieren kannst. Vermeiden lässt es sich aus der jetzigen Sicht leider nicht.

1) Meide Plastikverpackungen so oft es geht
2) Lasse dein Auto so oft wie möglich stehen, bilde Fahrgemeinschaften
3) Meide Kosmetik mit Mikroplastik. Du erkennst sie an diesen Inhaltsangaben:
Acrylate Copolymer (AC)
Acrylate Crosspolymer (ACS)
Alles mit Poly….. am Anfang (Polyamide, Polyethylene usw.)

4) Kleidung: lange nutzen, neue Kleidung gibt größere Mengen an Mikroplastikfasern ab. So oft wie möglich auf reine Baumwolle oder ähnliches zurück greifen .
5) Meide Weichspüler, er enthält Mikroplastik.
6) Versuche es mit „Guppy Friend“
Das ist ein Waschbeutel, der aus der Wäsche gelöste Fasern auffängt, so dass sie gar nicht erst ins Abwasser gelangen. Zusätzlich reduziert er den Faserabbruch und schützt die Kleidung. www.guppyfriend.com

Eine sehr informative Seite zu dem Thema findest du hier : www.mikroplastik.de

Da die größten Verschmutzter aus der Industrie kommen, muss hier endlich etwas getan werden! Wir Verbraucher können uns nur weigern diese Produkte zu nutzen, aber wie realistisch ist das? Kein Auto fahren mehr, nur Baumwollkleidung tragen?

Es muss dringend an anderen Materialien gearbeitet werden, um dieses Problem zu lösen und unsere Zukunft davor zu schützen.

Leider muss immer erst ein Unglück passieren bis sich etwas ändert. Ich hoffe, die Katastrophe in Sri Lanka bringt eine Veränderung mit sich. Und ich wünsche mir sehr, dass die Menschen und die Regierung in diesem Gebiet mit dem gigantischen Problem nicht alleine gelassen werden.

Ja, mit Kosmetik etwas zu ändern ist ein erster, wenn auch kleiner Schritt! Versuchen wir alle mitzuhelfen wo wir können!

Deine Astrid

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